Startseite

Hervorgehoben

Vielen Dank für deinen Besuch.………..tritt ruhig ein und verweile ein wenig bei mir und meinen Gedanken……

…fühl dich wohl und erkenne vielleicht auch ein wenig von dir selbst

in dieser, meinen „kleinen Welt“ die für mich alles ist.

Es freut mich, dass du den Weg zu meinem Blog hier gefunden hast, darüber gestolpert oder dich hierher verirrt hast

und es freut mich noch mehr, wenn du mir

zum Abschied einen kleinen Kommentar da lässt, wie es dir gefallen hat, mich kennen zu lernen und ich freu mich wie ein Schneekönig, wenn du mich wieder einmal besuchen kommst……….

und nun komm…… 

Ich nehme dich an die Hand und zeige dir den Weg

 

1.08.20 Du bist anders, bist du anders?

Schlagwörter

, ,

GNPO8827

Du bist etwas ganz Besonderes.

Das warst du schon dein ganzes Leben lang.

Fühlst du dich anders, weil du anders bist?

Bist du anders, weil die anderen so anders sind?

Was ist so anders daran?

Schlägt dein Herz anders als bei den anderen?

Siehst du mit deinen Augen andere Dinge als die anderen?

Kennst du die Antwort darauf?

Anders als der Wind, der hierauf auch keine Antwort hat, kann ich dir alle diese Fragen beantworten.

Du bist anders, weil du anders als alle anderen etwas ganz Besonderes für mich bist.

Das ist anders als bei allen anderen.

Aber das warst du schon dein ganzes Leben lang.

Bleib bitte weiter so unfassbar besonders für mich.

28.07.20 Hobby hier, Hobby da, Hobby überall

Schlagwörter

, , , , , , , , , , ,

IMG_2658

Voller Wünsche, Planung und Zielen bin ich in die Zeit „nach der Ausbildung“ gestartet. Meine schmerzlich vermisste ausgiebige Widmung mit meinen Freizeitbeschäftigungen dümpelte dahin, was der Zeit geschuldet war. Die Priorität lag eindeutig darin, sich auf die Ausbildung zu konzentrieren. Entwicklungstheorien der verschiedensten Doktoren und Professoren, die Ana- und auch Autonomie der Menschheit, sowie viele weitere Dinge wurden zu tagesfüllenden, zeitraubenden Lernobjekten, die gefühlt nur rasend schnell durch die Hirnwindungen durchsauste und gefühlte Schwierigkeiten hatte, irgendwo im Gedächtnis anzudocken. Letztendlich hat sich unbemerkt doch genügend in den Gedankenschubladen niedergelassen, dass der erfolgreiche Prüfungsabschluss nicht nur ein leerer Bogen Papier blieb, sondern ein ausgefülltes Dokument mit Stempel und Beschluss, dass ich bestanden habe.

 

Nun, da ich jetzt „fertig habe“, kann ich meiner Kreativität und meinen ganzen Hobbys wieder freien Lauf lassen. Ich freu mich auf das Leben im „Jetzt und hier“, weiß gar nicht so recht, wo fange ich an, wo will ich hin, was tue ich als nächstes?

 

Orientierung und Planung sind Zauberwörter welche sich für mich im momentanen Gefühl „ich will alles und zwar jetzt und am besten gleichzeitig“ als äußerst schwierig darstellen. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass ich zwei Wochen Urlaub mein Eigen nennen durfte. „Durfte“… ja, denn just zu dem Beginn dieser Woche waren sie dann bereits, schneller wie begonnen auch schon wieder vorbei. Die erste Euphorie im Erleben mit meinen Freizeitbeschäftigungen hat ihre Explosivkraft entfaltet und irgendwie habe ich das Gefühl, dass nicht wirklich viel nachhaltiger Genuss und Zufriedenheit übrigblieb. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hochgesteckt. So, als wenn man versucht, die schönen, in allen Farben schillernden Seifenblasen unbeschadet einzufangen.

IMG_2665

 

Vielleicht hat meine Muse auch zu viele Hobbys, meine Kreativität einfach zu viele Ideen und mein Verstand, bei allem Übel dabei, zu wenig Durchsetzungsvermögen. Andererseits genieße ich jedoch das Bewusstsein, dass mir wohl nie langweilig werden kann. Irgendetwas zieht mich immer in den Bann und ich brenne darauf, es in aller Ergiebigkeit zu genießen und durchzuführen. Ganz schlimm schön finde ich, dass es mittlerweile im Laufe des „großen, weite Weltglobalisierung des Internets“ Unmengen von Inspirationskicks gibt, dass sich meine To-Do-Liste in die Unendlichkeit ausdehnt.

 

Beschweren möchte ich mich auch gar nicht darüber, dass meine Muse so ist, wie sie nun mal ist, weil sie nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen weiß, als dass sie mich freundlich nervt und meine sieben Sinne in die Weichteile zwickt. Ich beschwere mich einfach nur zu allem Recht, dass der Tag nur 24 Stunden zur Verfügung stellt, davon beansprucht der Schlaf mit seinen Träumen auch noch die ganze Nacht. Eine unverschämte Frechheit aber auch! *lächel*

 

Wo soll ich meine vielfältigen Hobbys da noch unterbringen?

 

Das Singen und tirilieren haben mich schon lange, weit vor meiner Schreibwut begleitet und sind mir ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden. Beim Musizieren kann ich abschalten, die Welt um mich herum vergessen und mich nur hingebungsvoll meinem Gefühl widmen und ergeben. Da freuen sich alle meine Sinne und meine Muse ist tiefenentspannt. Durch die lange Zeit- und Durststrecke muss ich meine Stimmbänder allerdings wieder in Form und Länge ziehen, damit die Stimme nicht überfordert wird. Da ist noch fürsorgliches Training angesagt, damit die Kondition nicht der Heiserkeit weichen muss.

 

Seit vergangenem Jahr bin ich auch im stolzen Besitz einer Gitarre, die nur darauf wartet, dass man ihre Saiten verwöhnt und an ihnen herumzupft. Das Gitarrenspiel mit seinen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten an Gefühlen mag ich ganz besonders. Die feinen, leisen Töne sind ihr genauso gut zu entlocken, wie die lauten und zum Tanz auffordernden Anschläge. Ich stehe noch ganz am Anfang mit meinen Übungen und es steht als nächstes auf meiner Dringlichkeitsliste, mit fettem Rotstift markiert.

 

Die Hand- und Dingsarbeiten begleiten mich auch schon mindestens seit vielen Jahren. Weniger in jungen Jahren, seit meinem langen Krankenhausaufenthalt wieder stetig und immer mehr. Mein Mann meint, ich könne mit meinen ganzen Bastel- und Wollvorräten einen Laden eröffnen. Recht hat er da wohl, muss ich zugeben. Da bin ich ganz schlimm mit meiner Sammelwut gebe ich zu. Viele Schränke müssen mittlerweile als Lager meines Sammelsuriums herhalten. Von Malutensilien, Kaffeekapseln (natürlich gesäubert und farblich fein sortiert) zum Basteln, Steine zum Bemalen, Perlen in allen möglichen Farben und Formen, Bänder zum Verzieren, Wolle in überdimensionalen Mengen, Stoffe, Nähmaschinen und noch vieles mehr, ist fast alles vorhanden, was meine Kreativader wünscht und beansprucht. Ganz schlimm würde es, wenn die Idee, die sich in meinem Kopf festsetzt, nicht sofort die Erfüllung erfährt, die sie begehrt. Ach, ich bin schon ein armes Ding… ich und meine Sucht, die nach Dingen sucht, um meine Bedürfnisse zu stillen.

 

Dann wäre da noch das Lesen. Na, was soll ich sagen? Beim Nähen, stricken, häkeln, basteln, malen, gestaltet es sich äußerst schwierig, die Augen und Sinne auf ein Buch zu richten. Um diesem Vergnügen gerecht zu werden, habe ich vor einigen Jahren begonnen, Hörbücher zu nutzen. Mittlerweile hat sich meine virtuelle Bibliothek ganz gut gefüllt, so dass ich wirklich aus dem Vollen schöpfen kann, was mein Lese-, bzw. Hördurst wünscht. Gleichzeitig kann ich dann multitaskingmäßig weitere Dinge tun und meine Muse hat ihre Ruh und ich meinen Frieden. Wenn ich dann noch Glück habe, kann ich mich in der Woche nach dem Lesen noch ein wenig an den Inhalt des Hörbuchs erinnern.

 

Das Schreiben selbst hat mich gefunden und ich schreibe gerne. Ich schreibe viel und meist weiß ich erst beim Lesen danach, was ich genau geschrieben habe. Meine Gedanken diktieren meinen Händen, was sie zu Papier zu bringen haben und ich habe ständig das Gefühl, dass kein „Hand und Fuß“ dabei herumkommt. Im Nachhineinlesen ergibt sich dann doch irgendein Sinn und ein Verlauf daraus. Zumindest ist der Sinn meiner selbst damit zufrieden. Das Schreiben meiner Erzählungen der verschiedenen Art und Weise, aus meinem alltäglichen Alltag zu berichten, bereitet mir mehr als vergnügliche, sowie nachdenkliche Momente, die mein Leben bereichern, meinen Erfahrungsschatz und das Ablegen der gedanklichen Kleinode erweitern. Mit diesem Blog und natürlich damit nicht zuletzt mit euch meine Gedankenmusik, inklusive aller Ecken und Kanten zu teilen, hat einen Stammplatz in der Vip-Bar meiner Seele gefunden, welchen ich nicht mehr missen möchte.

 

Mein Buch

Tja, dieses Buch, welches ich vor einigen Jahren begonnen habe, mit einer fiktiven Geschichte und einer Protagonistin, die sich in ihrer Gedankenwelt verfängt und daran fast zu Grunde geht, dümpelt immer noch beim dritten Kapitel vor sich her und verlangt nach weiterem Input. Meinen Fingern und meiner Muse juckt es in den Gliedern… die Zeit ist sich noch uneins darüber, wann sie sich ergibt und das Weiterschreiben duldet.

 

Und in der Mitte sitze ich fast wehrlos auf meinem Stuhl und schaue nach links und schaue nach rechts oben und links unten, meine To-Do- Liste in der linken Hand, die rechte hält den Rotstift für die Ranglistenmarkierung. Hobby hier, Hobby da, Hobby überall… wo fange ich an? Kommt Zeit, kommt Rat, kommt alles zu seiner Geltung und das Ziel ist in Sicht wenn sich der Nebel lichtet.

17.07.20 Probeaufnahme Klavierübung „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven, in A-Moll, gespielt von Leon

Schlagwörter

, , , , ,

Foto Leon Klavierspiel 17.07.20

Probeaufnahme „Für Elise“ Klavierspiel Leon (10J.)  

hier oben auf den Link klicken *lächel*

 

Wie schon angekündigt, nun eine Probeaufnahme der Übung am Klavier „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven, hier gespielt von meinem Enkel Leon. Es ist bei weitem noch nicht perfekt. Allerdings finde ich es beeindruckend, in welch kurzer Zeit Leon das Stück bereits so toll hinbekommen hat.

Ich hoffe nur von ganzem ❤ dass Leon das Musizieren beibehält,  …

… denn Musik berührt uns in den Tiefen unserer Seele, Musik geht unter die Haut, Musik ist Entspannung nach einem langen Tag, Musik streichelt uns in den Schlaf, Musik verbindet die Menschen untereinander, ganz gleich welcher Hautfarbe, Sprache, Beeinträchtigung und Religion. Kurzum: Ein Leben ohne Musik wäre wie ein Garten ohne Blumen 😉

Euch allen noch einen wunderbaren Abend mit viel Entspannung und Freude auf das Wochenende!

17.07.20 Anekdoten aus dem Kindermund Teil 3

Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

SAMSUNG CSC

„The same procedure like yesterday and day before *lächel*. Jetzt grüßt mich wieder mal täglich das Murmeltier und meine Muse wirft mich schon wieder ganz früh am Morgen, das in meinem Urlaub, aus den Träumen und befiehlt mich an die Tastatur: „Hinsetzen, ruhig sein, schreiben!“

Was tut man nicht alles für die kleinen Wirbelwinde von Gedanken, die schnatternd um einen herumschwirren und nur darauf warten, dass sie sich auf dem Blatt in geschriebener Form niederlassen dürfen. Erst dann sind sie zufrieden. Fräulein Muse steht dann mit Herrn Metapher, Frau Synonym und erhobenem Zeigefinger vor der Horde und zitiert die Plagegeister auf ihre Plätze: „Du hier, du dort, du dahin!“ Ich sitze da so mittendrin schaue mir die Parade an und sehne mich nach der Auflösung und der Zufriedenheit, sobald alles fein säuberlich in Reih und Glied auf dem Papier gelandet ist.

 

So oder so ähnlich ergeht es mir oft allmorgendlich in der Früh, wenn mich die Unruhe mal wieder aus dem Bett treibt. Fast eine Woche ist nun vom Urlaub vorbei und es kommt mir so vor, als hätte ich ihn gestern erst begonnen. Die Zeit verfliegt wie im Flug und du hast kaum geblinzelt, da ist es schon wieder vorbei. Eine gute Überleitung zu meinem heutigen Schreibthema *lächel* Aus kleinen Lebewesen werden Kinder und aus Kindern werden Erwachsene, die in irgendwelche Fußstapfen treten oder eigene Fußstapfen basteln.

 

Diese Zeit des Kindseins und des „Kind-sein-dürfen“ geht so schnell vorbei, wie viele kluge Kindersprüche, die ganz schnell in den Tiefen des Nirwanas verschwinden. Es sei denn, man schreibt sie auf. Bei meinen beiden Kindern habe ich es leider versäumt, was mir heute unendlich leidtut. Ich hätte Bücher füllen können, soviel ist mir noch klar. Nun bleibt mir nur noch die Akzeptanz über und ein Paket an Erfahrung dessen. Da ist aber nun auch noch mein Enkel Leon und da ich aus meiner Erfahrung habe lernen dürfen, ist mir nicht noch einmal das Gleiche passiert. Es hat bestimmt lustig ausgesehen, wie ich oft, mit Notizbuch und Stift bewaffnet, hinter ihm hergelaufen bin und hab geschrieben, sobald er sein „Plappermäulchen“ geöffnet hat. Heute bin ich heilfroh, dass ich das tat und freue mich, die kleinen Anekdoten mit euch zu teilen.

Leon weiß davon, möchte nun auch ein eigenes Buch mit all seinen Sprüchen gestalten und mit nach Hause nehmen. Gestern habe ich ihm die ganze Litanei ausgedruckt und er hat sie mit passenden und ganz tollen Skizzen zu einzelnen Episoden bestückt. Heute geht es daran, die Seiten zu laminieren (Leons Idee) und zusammenzufassen. Sofern die Möglichkeit besteht, wird er seine „Geschichte“ dann auch einmal in der Klasse während einer Lese- und Vorstellrunde präsentieren. Darauf freut er sich schon riesig und ich noch viel mehr, dass ich einen winzigen Teil als „Schreiberling“ zu seiner Freude beitragen konnte. Die Skizzen werde ich euch, sofern ich Leons Erlaubnis erhalte, auch noch präsentieren. *lächel*

Nun kommt der letzte von drei Schriftakten aus Leons Anekdotensammlung:

 

  • Leon auf dem Pezzi- Ball »Wenn ich von dem Ball runter will, dann lege ich meine Beine bereit und rutsche runter und dann stelle ich meine Füße auf den Boden und dann stehe ich wieder. Dann ist alles wieder gut.

 

  • Leon hängt sich das Mousekabel über die Schulter und sagt < ist das nicht eine schöne Kette? Das könnte doch eine Kette sein, Oma, ja? Ich: „Pass nur auf Leon, wenn du nun alles runterwirfst und das Laptop runterziehst, haben wir zwei ein großes Problem!“ „Ja, das weiß ich! Dann zieht das Kabel das hier (und zeigt dabei in handschwingenden Bewegungen über die Tastatur am Laptop) schlüpp schlüpp runter und dann liegt auch noch das hier (und zeigt auf den Drucker) auch schlüpp auf dem Boden und dann habe ich ein Problem.“ „Ja, und weißt du auch mit wem?“ frage ich. „Ja, mit dir Oma. Das weiß ich ja. Weil du hast ja ganz viel Geld abgegeben dafür und für musst dann wieder ganz viel Geld geben um das wieder neu zu kaufen und das ist ganz schön viel, jahaa.“

 

  • Leon bekommt Gesicht und Hände mit einem Waschlappen gewaschen. Beim Frühstück haben sich Kakao und Essen in sein Gesicht und auf den Händen festgeklebt. Während dem abrubbeln der Händchen meint Leon entrüstet: „Aufpassen! Das sind meine letzten!“ Tja, Hände gibt’s halt nur einmal im Leben. Nicht wie die Milchzähnchen irgendwann den bleibenden weichen.

 

  • zu seiner Mama: “Mama? Ich weiß nun, was ich später mal werden will!“ „Ja? Was denn?“ „Ich werde Künstler. Dann kann ich auch immer so tolle Bilder malen.“
  • Sagt zu seiner Mama, nachdem er sich einen Chiquita- Aufkleber auf die Stirn geklebt hat „Mama, jetzt bin ich eine Banane.“
  • „Oma, du weißt schon wo ich wohne? Ich wohne in dem kleinen Deutschland. Warum meinst du denn, dass Deutschland klein ist? Weil ich auch klein bin und Deutschland ist dann ja auch klein!“

 

  • „Oma ich habe eine gute Idee, wir können ja Oma Trudi einladen, meine Mama und meinen Papa und dich. Wozu denn einladen. Ja für Nudeln Fleisch und Soße und danach Süßes und dann kommen die Gäste.“
  • „Darf ich dir was Schlimmes sagen? Die Oma Inge ist schon mal hingefallen, bei der Apotheke. Die hatte einen Unfall, das war schlimm. Da könnte alles Essen rauskommen. Das ist schlimm, denn in dem Bauch ist ja auch Essen.“
  • Leon zu seinen Eltern: „Ihr dürft nicht heiraten! Küssen ist blöd!“
  • Leon auf meine Bitte hin, dass er den Malstift nicht so quietschen lassen soll, während er ein Bild malt: „Der Stift kann gar nicht quietschen, denn er kann ja auch nicht reden! Siehst du? Dann muss das der Tisch sein!“

 

Das war`s 😉

Ich wünschte, ich hätte noch mehr Material für weitere Episoden. Immer wieder herzerfrischend diese Kindermundweisheiten. Entweder muss ich nun auf ein neues Enkelchen warten oder aber in einem integrativen Kindergarten arbeiten. Da käme ich aus dem Schreiben wohl gar nicht mehr heraus, fürchte ich! Ich habe da eine leise Ahnung, dass meine Muse sich unter der ganzen Kinderschar pudelwohl fühlen würde *lächel*

 

Nun wünsche ich euch allen einen wunderbaren Start in das Wochenende mit viel Sonnenschein im Herzen und um euch herum! Passt gut auf euch auf und genießt den Tag!

16.07.20 Anekdoten aus dem Kindermund, Teil 2

Schlagwörter

, , , , , , , ,

SAMSUNG CSC

Der Morgen ergraut, die Vögel zwitschern draußen bereits lustig um die Wette. Mein Kaffee steht in meiner Lieblingstasse, warm gebettet vor mir und wartet nur darauf, dass ich ihn trinke. Diese Tasse habe ich vor einigen Jahren von meiner Tochter zum Muttertag geschenkt bekommen. Eine Schäfchentasse mit Sprüchen über Dinge, die alle doof sind, wenn Mama nicht dabei ist. Warum ich diese Tasse zur Lieblingstasse gekürt habe, entbehrt, das glaube ich, wohl jeder Frage. *lächel*

Unser Dasein im Leben, der Grund unseres Lebens ist der, dass wir unser Leben leben, es bestenfalls genießen und dass wir einander helfen, das Leben zu leben. Schön wäre es, wenn wir unsere Welt um uns herum als schützenswertes Kleinod betrachten, dass wir Erfahrungen machen, die wir dann auch weitergeben an die neuen Erdenbürger dieser unserer Welt. Die Erfahrungen gepaart mit einer Riesen Portion Verantwortungsgefühl für sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt gegenüber.

Achtsamkeit, Verantwortung, Authenzität und Ehrlichkeit sind wichtige Pfeiler, die unser Dasein stützen können. Dies gepaart mit der Liebe zu sich selbst und der Liebe zum Leben ist die Beste Voraussetzung für ein erfülltes Leben. Jeder Mensch hat andere Hürden und Steine, die sich auf seinem Lebensweg befinden, die es zu bewältigen gilt. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen würden, so wäre die Welt eine andere, bessere als wie sie es derzeit ist.

Gemeinsamkeit macht stark und das Leben lebenswert. Davon sind wir alle noch ganz weit entfernt und die Umsetzung dessen scheint unerreichbar. Aber die Hoffnung, das Handwerkszeug und den Glauben daran können wir anderen und vor allen Dingen den Kindern vermitteln, denn es wird nichts passieren, außer wir fangen damit an 😉

Beginne den Tag mit einem Lächeln im Spiegel, einem Lächeln den Menschen, die uns begegnen und der Tag wird gleich ein wenig schöner und einfacher sein. So versuche ich jeden neuen Tag zu beginnen und ganz oft gelingt es auch *lächel*

Heute brauchte ich dieses Lächeln im Spiegel nicht so wirklich, da ich bereits schon mit einem Lächeln aufgewacht bin. Meine Muse hat wohl schon die Vorbereitungen für meine Tagesaufgabe getroffen und sich darangemacht, meine Sinne kitzelnder Weise zu wecken. Für heute hatte ich bereits die Fortsetzung der Kindermundlogiken angekündigt. Da es mehr sind, als vermutet, wird es wohl auch noch einen dritten Teil geben, was mich außerordentlich freut.

 

Doch nun geht es endlich los:

 

  • „Leon ganz unvermittelt während er seine Fernsehkinderstunde von der Couch aus zelebrierte und ich unweit ca. 1,5 m Luftlinie neben ihm am Tisch saß und am PC schrieb: „Oma? Du kannst ruhig weiterschreiben, das stört mich nicht beim Fernsehschauen!“ Ist er nicht gütig der Kleine?
  • Leon hat sich heute den Finger leicht gequetscht beim Stuhltragen. Nun läuft er schon den ganzen Tag mit erhobenem Finger herum und meinte gerade: „Oma? Wenn ich huste, dann tut mein Finger weh“ „Wie kommst du denn darauf?“ „Das weiß ich auch nicht, aber der tut dann weh.“
  • „Aus meinem Popo kommt pupsen raus, das ist Luft und ist immer so lustig.
  • „Da trink ich jetzt von Mamas Sprudel, denn ich möchte ja nicht das ganze Sprudel von Opa aufsaugen. Denn dann hat der Opa nichts mehr zu trinken.“

 

  • Vor dem Möbelkaufhaus, Würstchenbude. Leon bekommt ganz plötzlich Hunger und möchte unbedingt dort essen, obwohl es bis zu Hause nur eine viertel Stunde dauern würde. Als ihm gesagt wurde, dass er bis zu Hause warten soll, um dort zu essen, regt er sich auf: „Das ist unfair! Ich habe hier Hunger und nicht erst zu Hause!“ Leon steigert sich in seinen Missmut hinein und vergießt letztendlich ein paar gequetschte Krokodilstränen unter denen er dann hervor presst: „Jetzt muss ich verhungern!“ „Aber Leon, so schnell geht das nicht mit dem Verhungern. Das dauert viel länger, aber nicht auf dem kurzen Weg nach Hause!“ „Doch, das stimmt! Ich muss jetzt verhungern, weil ich nichts zu essen bekommen habe! Das geht ganz schnell!

 

  • „Ich habe mein Karnevalskostüm aber nicht mitgebracht. Denn wenn ich mein Kostüm anhabe, kannst du mich ja nicht erkennen.“ „Warum sollte ich dich dann nicht erkennen können, Leon?“ „Weil du doch das Kostüm nicht kennst und auch mich nicht, wenn mein Gesicht bunt ist. Aber wenn ich mein Kostüm anhabe, kannst du mich aber trotzdem erkennen an meinen Beinen. Die kennst du doch auch.“

 

  • Leon hat Pizza mitgebracht und wollte die zum Mittag essen. Bei Oma gab`s aber Reis Gemüse in Paprikasoße und Gehacktes. Leon hatte seine Pizza fertig vor sich stehen und meinte:“ Die Pizza ist mir viel zu süß! (Ananas- Schinken) Ich möchte auch das gleiche essen wie du und Opa! Aber ganz viel davon!“ Gut, dann soll Leon halt seinen Wunsch erfüllt bekommen. Als Leon dann das Gewünschte vor sich stehen hatte, ging dann eine Gabel davon in seinen Mund und eine zweite hinterher und meinte dann: „Ich bin satt und mein Bauch der ist schon ganz voll und tut auch weh!“ „Na, das ist ja nun ganz toll! Da erfüllt dir die Oma extra deinen Wunsch und soll dir auch noch ganz viel davon auf den Teller tun, weil du ja ach so einen großen Hunger darauf hattest und nun tut dir so ganz plötzlich dein Bauch soooo weh? Leon geht kurze Zeit später in die Küche und ich rufe: „Was machst du denn da nun in der Küche? „Eis“ ruft er zurück. Oh nein! Das gibt es nun aber ganz sicher nicht! Erst das Essen nicht essen wollen wegen Bauch ist schon voll und der tut auch weh … Aber nun Eis haben wollen? „Es gibt kein Eis und Punkt!“ „Naaa gut, dann esse ich halt. Dann kann ich aber auch nichts dafür wenn mein Mund platzt. Das passiert dann nämlich, wenn ich zu viel esse!“ Er hat natürlich auch nicht mehr viel gegessen, vielleicht noch 2-3 kleine Gäbelchen voll. Ich möchte ja auch nicht verantworten müssen, dass ihm dann noch der Mund vom „vielen“ Essen „platzt“ *lächel*

 

  • Wir suchten neulich in einem Möbelkaufhaus nach einigen Kleinmöbeln. Leon schaute hier und schaute da, fragte dies und fragte das und war ganz guter Laune. Die Eltern von Leon und die meine Wenigkeit waren glücklich, dass der Kleine ziemlich brav war und konnten in Ruhe nach den passenden Teilen schauen und vergleichen. Im Hintergrund lief leise Musik, so wie sie oftmals in Kaufhäusern gespielt wird. Leon fand das ganz gut und summte hier und da mit, sang leise vereinzelte Wörter oder kurze Sätze bei den Songs, die er kannte. Nach einem kleinen Weilchen erklangen Töne aus den Lautsprechern, die Leon mehr als gefielen und er stellte sich auf die Treppe, die in die 1. Etage führte; auf die 3. oder 4. Stufe, damit er größer wirkte und sang laut den Refrain mit: » Atemlos durch die Nacht« Hatte absolut kein Problem mit den Leuten, die stehen blieben und lachten. Er fand das ganz toll, dass er so im Mittelpunkt stand. Von Lampenfieber keine Spur.

 

  • Leon betrachtet ein gemaltes Bild im Netz, was Menschen von hinten zeigt, verschiedener Nationalitäten, die sich an den Händen halten. „Oma, das hier könnte ich sein und du auch daneben. Aber nicht so wirklich, denn du hast eine andere Farbe von Haaren. Deine Haare sind da braun und zeigt auf eine dunklere Strähne in meinem Haar und die anderen Haare sind alle gold.“

Tja, wenn man das so betrachtet, dann hat manch ein Mensch Esel im Stall stehen, die Gold produzieren, aber wer hat schon eine Oma, die goldene Haare besitzt?

 

  • Ich muss auf eine Bühne. Da kann ich dann singen und tanzen.
  • Die Bühnen sind schon längst von der Welt, die gibt es nicht mehr. Weil die ja   ausgestorben sind.
  • Nach seinem Hipp- Hopp- Schwing das Beinchen- Tanz fragte Leon, wie ich seinen Tanz gefunden habe. Ich antwortete „Das war toll, wie du getanzt hast. Du bist ja ein richtiger Wunderknabe!“ Er: „Das ist gut! So kannst du mich dann jetzt auch immer nennen, Oma!“

 

  • Heute Morgen wollte Leon, wie immer, mit Opa zum Bäcker gehen. Kommt zu mir und fragt: „Oma, hast du noch ein Geld? Der Opa hat sein ganzes Geld schon verkauft. Jetzt haben wir gezählt, wie viel Geld wir noch haben und das waren 39 Geld. Das reicht dann, wenn du mir noch 1 Geld gibst. Dann können wir auch zum Bäcker kaufen gehen.“

 

  • „Oma? Ich kenne das größte Haus auf der Welt. Das Haus ist ein Hochkratzer. „Du meinst wohl Wolkenkratzer. Die heißen so, weil es so ausschaut, als würden die Häuser die Wolken von unten ankratzen, weil sie so hoch sind.“ „Nein, das kann aber nicht sein. Die Wolken haben aber keine Kratzer, das würde man ja sehen und die Wolken würden dann auch vom Himmel fallen, wenn die angekratzt würden.“

 

  • Im Auto unterwegs: „Oma, weißt du, was ich schon immer werden wollte? Ich wollte schon immer Polizei werden.“ „Warum wolltest du das denn werden Leon?“ „Als Polizei kann ich dann immer Diebe einfangen. Da fahre ich dann mit dem Auto rum und fange die ein. Das kann ich ja auch mit einem Netz machen.“

 

  • Ich bin böse, aber ich bin nicht gefesselt. Ich bin immer böse und dann wieder lieb. Ein Dieb, der kann auch lieb sein und wenn ein Dieb lieb ist, braucht man ihm nicht wehtun, sondern nur fesseln. Das reicht dann auch, weil der Dieb ja lieb ist. „Wie kommst du denn darauf, dass ein Dieb lieb sein kann?“ „Die sind doch immer böse, weil sie Dinge stehlen.“

 

  • „Oma, ich möchte der Mama einen Kuchen schenken. Die Mama ist ja dein Kind und ich bin ein Kind meiner Mama. „Ja Leon, dann können wir ja beim nächsten Mal einen Kuchen backen oder auch leckere Muffins. Leon meinte …:“Nein, den Kuchen müssen wir beim Bäcker holen, der weiß besser, wieviel Zucker da reinkommt. Die Mama hat auch mal Plätzchen gebacken und die waren nicht gut. Deswegen muss man Kuchen auch immer beim Bäcker holen, der kann das wenigstens!“ „Aber Leon! Du hast doch schon ganz oft Kuchen gegessen, den die Oma gebacken hat. Der war aber doch lecker, das hast du selbst gesagt!“ „Aber trotzdem kann der Bäcker das immer noch besser, denn der hat das auch gelernt und kann auch einen Herzkuchen machen.“

 

 

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag, der euch mit ganz vielen Wohlfühlmomenten begleiten soll!

15.07.20 Anekdoten aus dem Kindermund

Schlagwörter

, , ,

SAMSUNG CSC

Meine Muse war heute Morgen mal wieder ganz fürchterlich früh wach und warf mich mal wieder mit Schwung aus meiner Traumlandschaft heraus und so sitze ich, kaum bei Sinnen, wieder mal seit vier Uhr an der Schreibtastatur meines PC`s und die Finger fliegen über die Tasten.

So langsam scheint wieder so etwas „Normalität“ einzukehren, so wie vor meiner langen Schreibauszeit, in der sich meine Ausbildung mit Wucht und „MachtPlatzda- Gehabe“ auf die vorderen Plätze in der Prioritätenrangliste der Wichtigkeiten gedrängelt hat. So irgendwie muss ich ja doch schmunzeln bei all den Wuseleien in meinen Gedanken. Sie können nicht stillhalten und sind schlimmer wie ein Sack voller Flöhe, fliegen durch die Hirnlandschaft des Hippocampus und öffnen die Schubladen der Gedankenmechanerie, picken hier und da einen Erinnerungsschnipsel heraus und basteln diese zusammen.

Dabei entstehen dann die Arbeitsanweisungen für meine Hände, die brav alles niederschreiben, was aus der „Chefetage“ befohlen. Der Rest ist automatisiert: Schreiben, zusammenfügen, , speichern, hochladen, lesen. Wer mich persönlich kennt, käme wohl nie auf den Gedanken, dass meine Gedanken so quietschfidel unterwegs sind und nicht zur Ruhe kommen wollen. Schon oft habe ich in meinem Umfeld von den unterschiedlichsten Personen gehört, dass ich eine enorme Ruhe ausstrahlen würde und so aufgeräumt wirke. Meine Muse tanzte in dem Moment wahrscheinlich mal wieder ums Lagerfeuer und sang: „Ach wie gut, dass niemand weiß…“ Na, nun aber mal wieder ins reale Leben und die Normalität zurück.

 

Es begab sich vorgestern während einer Plauderei mit Leon (10), dass ich Leon einige Anekdoten und Sprüche aus seiner frühkindlichen Kindheit erzählte. Leon fand das total lustig und fiel von einer begeisterten Lachsalve in die nächste. Bei manchen Dingen wollte er so gar nicht glauben, dass er das jemals gesagt hat und ließ es sich wieder und wieder bestätigen. Gestern habe ich dann auf seine Bitte hin sämtliche Sprüche aus diesen Tagen aus meinen Unterlagen zusammensammelt und ihm erzählt. Leon möchte jetzt gerne ein „Buch“ kreieren, was er dann mit nach Hause nehmen und es jedem zeigen kann, der ihn kennt oder noch kennenlernen wird.

Das Sammelsurium aus Leons Schatzkiste möchte ich hier ebenfalls zum Besten geben, euch vielleicht hier und da ein kleines Lächeln entlocken, welches ihr mit in den Tag nehmen könnt, sofern ihr möchtet. Beim Einfügen habe ich gemerkt, dass es doch etwas zuviel für eine Episode ist und beschlossen, es aufzuteilen.

 

Also aufgepasst!

Jetzt geht`s los mit Teil 1:

  • „Ich bin total müde und kaputt. Der Sandmann ist das schuld.“
  • „Wir haben heute Nudeln mit Tomatensoße im Kindergarten gekommen und danach gab`s Pudding mit Mille.“
  • „Ich will meine Schuhe nicht anziehen, dann muss ich ja laufen, aber ich bin doch so müde.“
  • „Also, ich bin für Deutschland und du Oma?“

 

  • Auf dem Weg nach Hause, Seitenfenster bis zur Hälfte runtergekurbelt, kommen Rettungswagen mit Sirenengeheul dicht an uns vorbeigefahren. Alle im Auto zucken zusammen von der Lautstärke und Leon entrüstet:“ Davon bekommt man ja Ohrenschmalz!“
  • „Wenn man Luft schluckt und muss dann rülpsen, dann pupst der Bauch. Das ist wie bei einem Luftballon. Wenn man da die Luft raus lässt, dann pupst der Ballon auch.“
  • „Der Nick sagt immer, wenn man keinen Führerschein hat, dann darf man trotzdem fahren. Was meinst du?“ Ich: „Fahrrad fahren?“ „Nein, Auto. Das sagt der immer. Aber wir haben ja einen Führerschein, deswegen dürfen wir ja auch Autofahren, jaja.“

 

  • „Ich geh heute mit dem Opa spazieren, habe ich mit dem Opa so versprochen. Aber ohne dich! Denn wir ziehen ja keinen Kranken mit. Du hast ja einen kranken Rücken und kranken Bauch. Da kommen wir nicht so schnell weiter.“
  • „Und du bekommst noch eine Überarmung. Ich weiß, das magst du gerne. „Wer hat dir denn gesagt, dass ich das gerne mag?“ „Na, das weiß ich von dir, dass du das magst, wenn ich dich überarme!“

 

  • Leon zum Tisch, auf dem seine Tasse Tee steht: „Ich muss aufpassen, dass ich den Tisch nicht kaputt mache, denn wenn ich den kaputt mache, dann ist ja alles nass, weil in der Tasse Tee ist und dann bist du sauer und ich muss dir einen neuen Tisch kaufen.“
  • „Meine Beine tun weh. Das heißt dann, ich wachse jetzt schon und werde jetzt auch schon 6 Jahre. Dann lade ich aber auch ganz viele nicht zu meinem Geburtstag ein!“
  • Leon, beim fernsehschauen von Mr. Bean:„Da an dem Haus, da sind ganz viele Treppen. Die kann der nicht alle runtergehen! Das ist eine Ritterburg und weil die schon so alt ist, ist die auch schon gestorben.

 

  • „Ich möchte dem Doktor Entschuldigung sagen. Zuerst war ich mutig, weil ich auch zum Doktor gegangen bin. Dann habe ich den aber angehustet und sowas macht man nicht! Da muss ich dem Doktor jetzt Entschuldigung sagen.“
  • „Ich lache jetzt aber auch nicht. Denn, wenn ich lache, dann kriege ich Schluckauf und das ist nicht lustig.“
  • „In einer Kirche darf man auch schlafen. Denn schlafen ist ja leise und in der Kirche muss man leise sein. Ich gehe nicht in eine Kirche, denn ich will nicht leise sein!“

 

  • „Ich brauch mich nicht (ra) – sieren, denn ich möchte keine Haare an meinem Hals haben. Das find ich nicht gut und ich muss da auch noch groß werden.“
  • „In der Kirche, da singt der Mr. Bean nicht richtig, das hört man. Der singt da immer Halle Lola und so heißt das gar nicht. Das heißt Hallelulia.“
  • „ Ooch Menno, ich hab Nasenschnupfen. Das nervt!“
  • „Oma, weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? Ich hab dich so lieb, so weit, wie das Flugzeug in den Himmel fliegen kann.
  • „Oma? Ich habe dich verloren „Warum hast du mich denn verloren?“ Ja, weil ich da ein Mädchen kenne, das mag ich „Aber dich mag ich bis in den Himmel“

Fortsetzung folgt...

 

Euch allen wünsche ich nun einen wunderbaren Start in den Tag ❤

13.07.20 Kinders, wie die Zeit vergeht

Schlagwörter

, , , , , ,

pocket-watch-3156771_640

Bild von annca auf Pixabay

Da habe ich doch gerade mal und nur mal so ganz kurz um die Ecke geschaut. Nun ist es passiert und hat mich so ganz ohne Brimborium, aber mit viel Schwung umgehauen. Noch, bevor meine Sinne wieder bei Sinnen sind, stelle ich fest, wie aus meinem Enkelschatz Leon, der doch noch gestern gerade mal so knapp mit den Augen die Tischkante erreichte, ein fast großer Junge geworden ist. Seine niedliche Kinderlogik ist ein wenig erwachsener geworden, wenngleich auch so manches Mal herzerfrischend jugendlich mit einer Prise Naivität, die einfach zur Jugend gehört wie das Ei und das Salz.

Da steckt er nun mit seinen 10 Jahren momentan in einer Zwischenwelt, einer Art Grauzone zwischen Kind und Pubertier. In den 10 Lebensjahren hat er schon viel erfahren und erlebt, um damit seine Basis, die Grundmauern für ein selbstbestimmtes Leben zu bilden.

Der Wunsch, Polizist zu werden (die Ganoven mit dem Lasso aus dem Auto heraus einfangen), verwandelte sich nun in den Traumberuf Paläontologe/ oder Archäologe („angesteckt“ durch Opas Interesse für die Antike Ägyptens mit all seinen Kulturen und Schätzen) um.

Leons Schullaufbahn war zu Beginn nicht gerade einfach und es sprach zunächst so gar nichts dafür, dass eine Chance besteht, später das Gymnasium besuchen zu können. Im 2. Schuljahr wurde eine Legasthenie diagnostiziert. Einige Zeit erhielt Leon Ergotherapie, mein Mann, Leons Opa Günter gab und gibt ihm Nachhilfeunterricht. Nach der Diagnose wurde die Frage nach dem „Wie“ können wir Leon bestmöglich unterstützen gestellt. Da Leons beide Eltern arbeiten, ist Leon innerhalb der Woche meist bei uns.

Mein Mann mittlerweile in wohlverdientem Ruhestand, hat sich, mit Absprache im Familienrat, dazu entschieden, Leon zu unterrichten. Damit war es zunächst mal mit dem Ruhestand vorbei und seine Wünsche sich voll und ganz der Musikproduktion zu widmen, sind nun oftmals nur am Wochenende möglich. Die Entscheidung, die er dabei getroffen hat, war sicherlich nicht einfach. Entweder richtig oder gar nicht und beginne nichts, was du nicht auch zu Ende führen kannst. So lautete schon immer seine Devise und dies hat er bis jetzt auch so gehalten. Günter beschäftigte sich zunächst mit dem derzeitigen Stand des Schulsystems, den Lehrplänen und allem darum herum, um Leon auch die Unterstützung geben zu können, die er benötigt. Neben den Absprachen mit Leons Eltern werden regelmäßige Kontakte und Austausch mit der Klassenlehrerin ebenso durchgeführt, wie die Reflektion mit den Ergotherapeuten.

Die Ergotherapie lief bis zum Ende letzten Jahres, der Nachhilfeunterricht läuft nach wie vor. Im Laufe der Zeit ist Günters Zimmer, welches eigentlich für Büroarbeiten und Musikproduktion bestimmt war, auch zu Leons Schulzimmer geworden. Ein ganzes Sammelsurium an Schulsachen, Experimentierdingen von selbstgebasteltem Vulkan, Sonnenofen, über einem umgearbeiteten Segelflieger nebst Ordnern und vieles mehr stapeln sich nun auch aus Leons Werdegang in diesem Raum.

Seit März dieses Jahrs und somit auch der Beginn der Pandemiekrise COVID 19 hat Günter mit Leon auch die aufgetragenen To-Do-Listen der Schule bearbeitet und beide haben es toll gemeistert. Trotz alledem ist es nicht nur für die Lehrenden, sondern vor allen Dingen für die Schüler gut und richtig, dass in den Schulen mittlerweile wieder ein relativ normaler Unterricht stattfinden konnte. Zumindest bis zu den jetzigen Sommerferien.

Ich frage mich immer noch, wie Mütter und Väter, die berufstätig sind, vielleicht sogar mehrere schulpflichtige Kinder haben, das Beschulen der Kinder schaffen konnten. Oder auch Eltern, die die nicht aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Meinen absoluten Respekt gebührt ihnen für diese schwierige Aufgabe, all das zu schaffen.

 

Doch nun wieder zu Leon zurück.

Leon spielte für eine kurze Zeit in einem Fußballverein, weil seine Freunde und Klassenkameraden auch dort waren. Letztendlich war das Interesse am Fußballspielen aber doch nicht so riesig und ist jetzt im zweiten Jahr in einem Jiu-Jitsu Verein im ortsansässigen Sportverein. Dort fühlt er sich wohl und fiebert den Gurtprüfungen entgegen, erzählt und zeigt immer ganz stolz die neuesten Techniken, die er erlernt hat.

Da Leon in seinem „Schulzimmer“ auch von Opas Musikinstrumenten umgeben war, verfolgte er natürlich auch schon früh, was der Opa so alles macht, entwickelte musikalisches Interesse und versuchte sich an diversen Instrumenten wie Blockflöte, Bongo, Gitarre und ist derzeit beim Klavierspiel und der Musiktheorie angelangt. Was er da schon mittlerweile mit Opas Hilfe gelernt hat, ist wirklich beachtlich. Wie flink die kleinen Hände bereits über die Tasten gleiten können, finde ich einfach toll. Seit einiger Zeit übt er nach und nach in einzelnen Abschnitten das Klavierstück „Für Elise“ von Beethoven. Eine Aufnahme seiner Übung werde ich euch in den nächsten Tagen in einem der nächsten Einträge zeigen. Talent hat er dafür auf jeden Fall! Momentan sitzt er öfter am Tag, immer wieder mal am Klavier oder seinem Keyboard und macht seine Übungen. Da heißt es Daumendrücken, dass er dieses Interesse auch beibehält.

Leon besucht seit letztem Jahr mit Opa auch die Veranstaltungsreihen der Kinder- Uni. Dort werden Vorlesungen in kindgerechter Aufbereitung gehalten und die Kinder und Jugendlichen erhalten nach regelmäßig besuchten Semestern ein Diplom. Die Vorlesungen dauern ca. 45 Minuten mit anschließender Fragerunde, in denen die Kinder zum Podium kommen dürfen und den Professoren/innen „Löcher in den Bauch“ fragen dürfen. Leon findet die Vorlesungen sehr interessant und hat auch so schon mal einen kleinen Einblick, was ihn erwarten würde, wenn er später einmal die Möglichkeit haben wird, zu studieren.

Die Chance, im nächsten Jahr die Empfehlung fürs Gymnasium zu erhalten, ist gar nicht mal so abwegig, denn Leon hat riesige Fortschritte in der Schule gemacht und ist auf einem guten Weg. Jetzt hat er zum Ende des 3. Schuljahres ein supertolles Zeugnis erhalten, auf dem nur zweimal die 3 erschien. Ansonsten nur 1 und 2. Ob Leon aber dann das Gymnasium oder die Realschule besuchen wird, wird ganz auf seine Bedürfnisse, Fähigkeiten und zuallererst Leons Wünsche abgestimmt. Es bringt nun mal rein gar nichts, wenn man den Anforderungen nicht vollends gerecht werden kann oder sich nur mit allergrößter Mühe durch die Schulzeit zwingt. Der Spaß und die Motivation sollten erhalten bleiben und der Griff nach den unerreichbaren Sternen nicht als das „Nonplusultra“ vor allem stehen. Die Selbstwirksamkeitserfahrungen und die sich, dadurch stärkende Resilienz, sind wichtig um ein Selbstwertgefühl zu entwickeln. Wir alle um Leon herum möchten einzig und alleine, dass Leon seine Ziele und Träume verwirklichen kann und unterstützen ihn mit der Assistenz, die er benötigt, es selbst zu schaffen.

Sein Opa ist für ihn da und wird auch in der Zukunft eine riesige Stütze für Leon sein. Wenn man die beiden so betrachtet, „passt da kein Blatt mehr dazwischen“. Eine eingeschworene Gemeinschaft der kleine „große“ Leon und sein Opa Günter! Selbst ich, als seine Oma hab da „keine Schnitte“ *lächel* Aber das ist schon okay und gut, so wie es ist.

Heute ist ein Ausflug in die Vulkaneifel geplant. Leon nimmt noch einen Freund und Schulkameraden mit, dem er von den vergangenen Besuchen dort berichten kann. Mit Opa war er bereits im letzten Jahr öfter in der Vulkaneifel, die bei uns praktisch um die Ecke liegt. Sie waren im Vulkanmuseum, bei den Geysiren in Andernach, an der Wingertbergwand, in der er seinen ersten Ammoniten gefunden und ausgebuddelt hat und besuchten auch weitere Orte in der Eifel mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten.

 

Euch allen wünsche ich nun einen wunderbaren Start in die neue Woche mit allem Wohlbefinden, was das Leben zu geben vermag *lächel* Passt gut auf euch und eure Mitmenschen auf und verschenkt genügend Lächeleinheiten, die selbst mit schützender Maske im Gesicht möglich und in den Augen sichtbar sind 😉

28.06.2020 Spuren, in Papier gemeißelt

WhatsApp Image 2020-06-28 at 07.21.55 (4)

Einen Tag lang mal in hinterlassenen Spuren laufen, das hätte ich mir früher so manches Mal gewünscht. Meine Welt wäre eine andere gewesen, denke ich. Jedoch würde ich so einiges vermissen in meiner, an manchen Stellen liebevoll geflickten Welt. Heute gehe ich hin, lasse den Wunsch Gedanke bleiben und genieße meine eigenen hinterlassenen Spuren.
Manch andere Entscheidung hätte die Richtung geändert, doch dann hätte ich auch die liebevoll angepflanzten Blumen nicht gesehen, die meinen gegangenen Weg säumten. Jede Blume, jede Pflanze steht für eine Begegnung im Leben, jeder Stein beim Blick nach hinten für eine Erfahrung oder Hürde, die es zu bewältigen galt. So manchen Stein habe ich bunt angemalt um ihn aus der Masse hervorzuheben und als Meilenstein zu kennzeichnen. Erfahrungen sind das Mauerwerk unserer Basis. Innewohnend ist unsere zerbrechliche Seele, welche es zu schützen gilt. Wir selbst können die Architekten unserer Basis sein, wenn uns das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg gegeben wird. Je kompakter wir ausgestattet werden, desto sicherer stehen wir fortan mit beiden Beinen im Leben.
Sicherheit ist eins er wichtigsten Bedürfnisse im Leben. Das Urvertrauen wird dem Menschenkind bereits in den ersten Lebensmonaten vermittelt. Mit einer liebevollen Fürsorge der Eltern schafft es das Kind, Vertrauen zu entwickeln. Vertrauen gegenüber den Eltern und nicht zuletzt in sich selbst. Wird dieses Bedürfnis nicht gestillt, entwickeln sich Bindungsstörungen, welche sich im Verlauf des Lebens in die unterschiedlichsten Richtungen entladen können und die Statik des Lebensmauerwerks droht bei der kleinsten Erschütterung einzustürzen.
Wer meine Erzählungen verfolgt hat, wird wissen, dass ich selbst nicht immer die besten Voraussetzungen für eine gelungene Statik auf meinem Weg besaß. Was ich allerdings stets in meinem Gepäck dabei hatte, war genügend Flickzeug für die kleinen und größeren Risse. Das Vertrauen in die Zukunft habe ich dabei seitdem ebenfalls immer im Blick. Ein kleines Päckchen für die Flickereien anderer Mauerwerke trage ich ebenfalls in meinem Gepäck, sodass ich auch anderen aushelfen kann, wenn sie mal ihr Reparaturset zu Hause auf dem Küchentisch vergessen haben.
Mit positivem Blick schaue ich in die Vergangenheit und betrachte die bunten Meilensteine meines Weges und stelle fest, dass ich mein Leben mag, so wie es ist und schaue voller Zuversicht nach vorne auf das, was mich noch erwartet. Ich mache das Beste daraus, soviel ist klar!
Ich möchte nicht mit der Aussage: „Ich mag mein Leben!“ warten, nur, weil es zu früh wäre. Irgendwann wird es dann dafür zu spät sein. Deshalb sage ich jetzt mit einem Lächeln auf den Lippen: „Ich mag mein Leben!“