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Vielen Dank für deinen Besuch.………..tritt ruhig ein und verweile ein wenig bei mir und meinen Gedanken……

…fühl dich wohl und erkenne vielleicht auch ein wenig von dir selbst

in dieser, meinen „kleinen Welt“ die für mich alles ist.

Es freut mich, dass du den Weg zu meinem Blog hier gefunden hast, darüber gestolpert oder dich hierher verirrt hast

und es freut mich noch mehr, wenn du mir

zum Abschied einen kleinen Kommentar da lässt, wie es dir gefallen hat, mich kennen zu lernen und ich freu mich wie ein Schneekönig, wenn du mich wieder einmal besuchen kommst……….

und nun komm…… 

Ich nehme dich an die Hand und zeige dir den Weg

 

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14.05.17 Das Leben ist der beste Lehrer

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Ich denke, ich bin ein Mensch,

der noch lange nicht am Ziel, am Wegesende angekommen ist. Da ist noch so viel „liegengebliebenes, unvollendetes, unerreichtes am Wegrand, was noch bearbeitet, geformt und vollbracht werden sollte. Wenn ich es recht in meinen Gedankenträumereien betrachte, beruhigt es mich ungemein, so spüre ich doch, dass ich mich nicht unnütz im Leben bewege, sondern, dass ich mein Leben bewege; meinem Dasein einen Sinn gebe. Etwas tun, nur nicht rasten und dabei hoffen, dass mir mein Badezimmerspiegel nicht irgendwann die rote Karte zeigt. Ich brauche mich und mein Leben noch ein großes Weilchen um Spuren hinterlassen zu können, welches die Erfüllung ist, der große Traum vom Leben, Lieben, Sein.

Ängstlich und verstohlen beobachte ich meinen Mut von der Seite.

Ganz vorsichtig, damit er nicht merkt, dass ich da bin. Denke, bin das wirklich ich, die da spricht … bin das wirklich ich, die da handelt, wie ich mich nie getraut habe, zu handeln? Tatsächlich und wahrhaftig. Unwillkürlich spüre ich bei diesen Fragen ein winziges Lächeln in den Mundwinkeln.

Ganz langsam trete ich ein wenig näher und staune, wie einfach das doch ist.

Habe ich mir im Leben nicht schon so oft gewünscht, ich wäre die Person, die da ganz souverän ihr Leben lebt? Die da, die mit hocherhabenem und klugem Kopf alles meistert, jede Hürde mit Leichtigkeit nimmt und danach immer noch gerade steht mit einem Lächeln im Gesicht? Die da, die vom Leben geliebt und geachtet wird? Die da, die von ihren Mitmenschen in ihrem Kopf und darum herum mit Achtung empfangen wird? Die da, die alles erreicht ohne großen und größeren Aufwand. Einfach so, weil eben die da so ist, wie sie ist.

Es ist mir eine Freude, dass ich die da, die vom Leben einfach so geliebt wird, nicht bin. Ich bin nur ein Mensch, der manches Mal den kleinen und den größeren Mut sucht in einer Kiste, voll mit einsamen Socken, die ihren Partner beim letzten Waschgang verloren haben. Und wer diese Kiste kennt, weiß wie schwierig es ist, dort überhaupt etwas zu finden.

Wenn dann mein Mut mal wieder unauffindbar ist, schaltet sich bei mir die Automatik ein und mein Bauch diktiert meinen Gedanken, was ich zu tun und zu lassen habe. Mein Bauch lässt sich von meinem Herz beraten und ich merke immer mehr, dass die beiden echt ein tolles Team abgeben. Mein Verstand wird dabei erst befragt, wenn alles andere nicht funktioniert. So geht das ständig, tagein, tagaus innen in mir drin und aus dem >>Denn sie wissen nicht, was sie tun<< ist ein >>Sie werden das Ding schon meistern<< geworden.

Habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass der Anfang dieser Erzählung bereits seit über drei Wochen vor sich hindümpelt mit ein paar wenigen Sätzen? Nein? Tut sie aber!

Keine Zeit, keine Rast und nicht zuletzt war meine Muse auch nicht vor Ort. Mein schlechtes Gewissen, in den letzten Monaten so wenig geschrieben, eher noch gar nicht geschrieben habe, plagt mich ganz schön und zu schreiben fehlt mir so sehr. Nicht, dass ich gar nichts schreiben würde! Termine notieren, Anmerkungen zu den geleisteten Terminen, Dokumentationen der Termine und auch Einkaufszettel, die schreibe ich sehr wohl. Aber so wirklich befriedigend empfindet es mein Inneres Ich wohl kaum.

Obwohl, jedoch fällt mir gerade so siedend heiß ein, dass ich doch noch mehr schreibe, noch viel mehr!

Man glaubt es kaum: Über Gene und Vererbung, Evolutionstheorien und die, die es mal sein möchten; über Erbsenpflanzen und deren Kreuzung; englische Grammatik- Übungen; Mathematische Berechnungen, lineare und quadratische Gleichungen, Geschichte und noch einiges mehr. Und das alles nur, weil es mein Herz und mein Bauch das so beschlossen haben! Na gut, mein Verstand ist dann der Form und Achtung halber auch noch zuletzt befragt worden, um sich Absolution einzuholen.

Wer es bis jetzt noch nicht erlesen hat, dem erzähle ich nun, was es damit auf sich hat *lächel*

Ich habe mich vor etwa drei Monaten für die „Externen-  Prüfung“ angemeldet, um einen weiteren Schulabschluss zu erlangen, den ich für eine weitere Ausbildung, die 3. Ausbildung in meinem Leben, benötige. Für diese Prüfung muss ich mich vorbereiten im Selbststudium. Die einzige Hilfe ist, dass ich neben der Arbeit wöchentlich noch zwei Mal eine Nachhilfeschule für die Prüfungsvorbereitung besuche, zumindest für die Fächer Englisch- Grammatik und Mathematik.

Dieser Abschluss ist die Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme in die HEP- Schule, an der man eine Ausbildung zum/ zur Heilerziehungspfleger/-in absolvieren kann. Da ich seit mehr als zwei Jahren in diesem Beruf als Assistenzkraft arbeite, bietet sich diese Ausbildung mehr als an. Die Arbeit macht mir Riesenspaß und beinhaltet all das, was meine Fähigkeiten am ehesten zur Entfaltung bringt. Den Menschen zu helfen, sie zu unterstützen ihr Leben zu leben und ihre inneren und äußeren Kräfte mobilisieren, sie in ihrem oft schweren Alltag zu begleiten. Das ist das Meine und das möchte ich tun! Da kann und bin ich am liebsten ich, da darf ich es sein!

Den Platz an der Schule habe ich bereits in einem Auswahlverfahren erreicht und das obwohl ich die Externen Prüfung noch nicht erfolgreich abgeschlossen habe *lächel* Ein besonderes Lob an mein Ego habe ich dabei empfunden und der Ansporn für den Prüfungserfolg ist mindestens um das Doppelte gewachsen! Nun habe ich vergangene Woche bereits die schriftliche Bio- Prüfung hinter mich gebracht. In der kommenden Woche folgen dann Deutsch und Englisch und in der darauf liegenden Woche Mathe. Im Juli sind noch mündlichen Prüfungen angesetzt und dann weiß ich, ob ich es geschafft habe.

Warum ich mir das alles noch antue, obwohl ich doch bereits schon zwei erfolgreich bestandene Ausbildungen hinter mir habe? Einfach, weil mein Herz, zusammen mit meinem Bauch es so beschlossen haben, mein Verstand hat wohlwollend genickt und weil ein jeder Mensch nie aufhört mit dem Lernen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Vor allem aber, weil ich es mag, das Leben zu leben. Nicht immer war das so, wenn ich auf meine bereits erlebten Jahre zurückblicke, wie ihr wisst, wenn ihr einige andere Erzählungen von mir gelesen habt.

Es geht im Leben nie darum, zu denken, was man hätte tun oder lassen können… Es geht im Leben immer darum, den ersten Schritt zu tun um sich Wünsche und Träume zu erfüllen. Der Weg ist das Ziel sagte schon der weise Konfuzius. Wie recht er doch hat!

Übrigens hat mir vor gar nicht allzu langer Zeit mein Enkelschatz ein tolles Geschenk gemacht! *lächel* Als er mit seiner Mama zu einem Überraschungsbesuch kam, sagte er:“ Oma, ich habe dir etwas ganz Tolles gebastelt! Das kannst du sehr gut gebrauchen, weil du ja immer so viel schreiben musst!“ Dann legte er mir ein selbst kreiertes und gebasteltes Notizbuch vor, auf dem er auch noch eine Widmung geschrieben hat … übersetzt soll es heißen: Oma Heike, ich liebe dich“

Ist das nicht ein tolles Geschenk?!

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Mein Herz hat es allemal erreicht und zum Hüpfen gebracht ❤

Da heute auch einer der Tage aller Tage ist, allen Müttern und Omas, allen Ur- und Ur-Ur- Omas einen tollen und harmonischen Muttertag! Alles Gute und Liebe im Kreis eurer Familien mit vielen Verwöhn- Einheiten rund um das leibliche und das Herzenswohl! Das wünsche ich euch von ganzem Herzen ❤

 

 

28.05.16 Und täglich grüßt der Morgen

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Die Straßenlaternen werfen ihre Lichterstrahlen in die neblige Luft. Der Horizont ergraut langsam und der Tag beginnt sein alltägliches Morgenritual. Lichter in den Fenstern sind nur ganz vereinzelt zu sehen.

Die Vögel beginnen ihr kleines Morgenkonzert und locken mir mein erstes Lächeln auf die Lippen. Ich liebe diese Stille immer wieder aufs Neue. Manch einer fragt, was mich so früh am Morgen aus dem Schlaf treibt. Doch gerade jetzt und gerade hier finde ich meine Inspiration, um meinen Tag sinnvoll zu gestalten, lasse den Tag davor Revue passieren, Pläne für den jungen Tag werden geschmiedet. Nur meine eigene Gedankenstimme ist zu hören und vermischt sich mit dem Zwitschern der gefiederten Freunde. Keine Autos oder andere störende Geräusche nehmen meine Ohren wahr und alles wirkt so friedlich und unschuldig rein. Zufriedenheit macht sich bemerkbar und strömt durch meinen Körper.

Heute und an diesem Tag habe ich eine willkommene Auszeit. Keine Termine, keine Besuche, der Einkauf ist bereits gestern erledigt, ein wenig Hausarbeit, hier was und da was… aber der Hauptteil des Tages gehört heute einfach mir. Seele baumeln lassen, mich mit meiner Muse unterhalten, sie nach ihren Wünsche befragen, damit sie mich auch weiterhin nach vorne führt, mir Ideen gibt und mich zum Schreiben animieren. An der Vollendung meiner Träumen schnitzen, meine Ziele betrachten, den ein oder anderen neu stecken oder feststellen, dass ich dem Ziel schon ein ganzes Stück näher gekommen bin.

Derweil unterbricht gerade eine vorbei fliegende Krähe mit lautem Rufen die zwitschernde Stille. Ganz schön dreist und fast schon störend und doch in mir die Einsicht, dass sie selbst wohl am wenigsten für ihre unmelodische Stimme kann. Nun höre ich sie nur noch leise. Sie hat sich wohl auf einem Baum niedergelassen, der weiter weg seinen Stammplatz gefunden hat, wohl wissend, meine Stille nicht weiter zu ärgern. Lächelnd wird mir meine versponnene und fast kindliche  Denkweise bewusst. Selbst das gestatte ich mir heute an meinem freien Tag. Seele baumeln lassen, das Leben einatmen ganz nach Lust und Laune mal stärker und mal weniger stark, doch regelmäßig. Von meinem inneren Auge betrachtet, auf welchen Wegen mein Atem dahingleitet, meinen Körper mit Lebenselixier erfüllt und wieder herausfließt, um sich wieder mit neuer Kraft in die gleiche Laufbahn einzureihen.

So langsam verzieht sich der Morgennebel, macht sich von dannen und lässt ein silbriges blau zurück. Ob sich heute die Sonne blicken lässt? Regen und Gewitter waren gestern gemeldet, aber vielleicht erreicht mein Wunsch nach ein wenig Sonnenschein das Ohr des imaginären Wetterpropheten und hat ein Einsehen, denn ein paar wenige Blumen warten noch auf ihre Einpflanzung in den Mutterboden der Natur.

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Stunden später nun ist mein Wunsch nur zum Teil in Erfüllung gegangen. Zeit für mich, Zeit für meine Muse und meinen Gedanken habe ich nur am ganz frühen Morgen genießen können. Ein Anruf:“ Du … ich habe mir überlegt, ich komme gleich zum Frühstück zu dir“ … hat meinen schönen Plan zerbröselt.

Wie beruhigend ist es da, dass ich noch weitere Morgende wie diesen haben werde. Bestimmt wird mein Wunsch an irgend einem Morgen und irgendwann  seiner Erfüllung entgegen sehen. Ich denk da mal ganz positiv in die Zukunft *lächel*

25.05.16 Freundliches Zerwürfnis

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Pusteblume Zeichnung

Irgendwie ward ihr schon immer da, solange ich denken kann.

Schwirrt in meinem Kopf herum. Nun ist es mal wieder an der Zeit und wir müssen uns unterhalten! Hinsetzen! Zuhören! Still sein! Jetzt rede ich!

Wo ward ihr die ganze Zeit? Zumindest im sortierten Zustand? Wie ein Riesenberg voll einsamer Socken, der seinesgleichen im Schleudergang der Waschmaschine verloren hat und nun sein Dasein am Boden eines Wäschekorbes fristet. Nur darauf wartend, sinnvoll und fröhlich mit seinem Pendant durch das Leben seines Trägers zu laufen. Aber nix da! Ein heilloses Mit- und Durcheinander herrscht hier! So geht das nun wirklich nicht weiter!

Das sieht ja aus, wie bei Hempels unterm Sofa! So pflegte meine Mutter oft zu sagen, wenn sie den Ordnungssinn meines Jugendzimmers betrachtete. Dabei fühlte ich mich mit der Ordnung meiner Unordnung außerordentlich wohl und konnte gar nicht verstehen, was sie meinte *lächel*

So sitze ich denn dann nun hier und weiß nicht, was und vor allen Dingen wo ich mit den vielen Gedanken anfangen soll, außer sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Ich bin mal wieder ganz schlimm unentschlossen. Und doch ist alles so wie immer, wenn ich so an der Tastatur sitze, um 4 Uhr morgens, ein weißes Blatt Papier auf dem Bildschirm, die Hände zum Schreiben bereit und ein riesiges Fragezeichen im Gesicht, weil ich mal wieder nicht weiß, wo und wie ich anfangen soll. Den Kopf voll mit Nichts. Vielleicht sollte ich mal wieder ein paar Eimer Farbe hinein kippen, damit meine Gedanken erwachen, sich selbst sortieren und in geschriebenem Einklang zueinander bringen.

In der Zeit, die  wieder mal viel zu lange gedauert hat,  ohne das Erlebte nieder zu schreiben, ist so viel in der Vergessenheit hängen geblieben. Mühsam bemühe ich mich nun, mit dem Lasso in der Hand, einiges davon wieder einzufangen, zu Papier zu bringen, damit es mit der Ordnungsliebe konform geht, die mir am liebsten wäre und doch so selten erreicht habe.

Da sind die vielen Erlebnisse des alltäglichen Wahnsinns. Die schönen, lustigen, die leisen und  lauten, die ärgerlichen, vergänglichen und die nachdenklich machenden Erlebnisse, welche es wert sind, geschrieben zu werden. Sie gilt es nun zu sortieren, ihnen einen Sinn zu verleihen.

Ebenso dümpelt mein angefangenes Buch in den Dateien daher und wartet darauf, weiter mit Leben gefüllt zu werden. Die Ideen dazu fehlen nicht, die Linie und die sinnvolle Aneinanderreihung da schon eher. Das, was mich nun plagt, ist das schlechte Gewissen, es bis jetzt nicht fertig gebracht zu haben, über das zweite Kapitel hinaus zu schreiben. Der Vorsatz und der Wunsch werden solange überleben, solange ich denken kann. Das, was mir niemand nehmen kann, noch nicht mal ich selbst, ist meine Beständigkeit den Lebenszielen entgegen zu gehen. Und so schreite ich, den Kopf und die Gedanken immer mal wieder gerade rückend, nach vorne. Wenn ich auch zwischendurch mal innehalte, Luft hole und Umwege lächelnd akzeptiere, verliere ich trotz meines Gedankendurcheinanders das Ziel nicht aus den Augen.

Es gibt viel zu schreiben, packen wir’s an!

31.03.2016 Freundliche Nettigkeiten

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Traveler Z 14

Hallo, ich bin Heike! 😉 

Eigentlich wollte ich immer recht nett und freundlich sein. Aber man kann es sich halt nicht immer aussuchen.

Meistens bin ich jedoch am liebsten nett und kümmere mich gerne um alles und jeden, sofern ich das Gefühl habe, ich mache anderen eine Freude damit. Manchmal finden das die anderen auch recht nett und freundlich und manchmal sogar toll. Die meisten finden es recht gut, wenn ich ihnen helfe und mich kümmere. Dann haben sie selbst nicht so viel Arbeit mit dem „sich selbst helfen und glücklich sein“.

Ich bin, so denke ich, sehr einfühlsam, kann sehr gut zuhören und auch oft „zwischen den Zeilen lesen“. Die sanften oder auch nicht ganz so sanften Untertöne erkennen, das kann ich auch recht gut. Manchmal habe ich auch einen guten Rat, der dem anderen zu gute kommen kann, sofern er den Rat haben möchte und auch von mir haben möchte. Dann bin ich auch noch, nicht zuletzt, immer recht nett und freundlich.

Manchmal wird es auch dem ein oder anderen zu viel, wenn ich helfe. Die meisten von ihnen sagen dann auch, dass sie nicht so viel Hilfe nötig haben und ich gehe einen, zwei oder viele Schritte zurück, weil ich nicht mehr, als es gewünscht wird, helfen möchte. Dann ist es gut und jeder ist zufrieden.

Doch, selten zwar, aber doch passiert es auch, dass es einem auch zu viel Hilfe ist, sich aber nicht traut, etwas zu sagen. Dann helfe ich und es ist zu viel, ich weiß aber nicht, dass es dem anderen zu viel ist. Kann ich auch nicht, wenn der andere nichts sagt. Warum redet der andere nicht darüber? Traut er sich dann nicht? Wenn ich selbst in den Spiegel schaue, kann ich da keinen „bösen Blick“ erkennen. Also, warum traut sich der andere dann nicht, mir zu sagen, dass es ihm zu viel ist? Ist das höflich? Manchmal, oder meistens immer wäre es doch höflich, dem anderen zu sagen oder zu signalisieren, dass es zu viel ist, damit ich mich etwas von meinem Tun und Handeln zurück nehme. Das finde ich besser, als schweigend zu dulden, bis dass es nicht mehr ausgehalten werden kann.

Aber meistens passiert das recht selten, dass der andere sich nicht traut. Denn eigentlich bin ich immer recht nett, freundlich und niemand braucht Sorge zu haben, mir etwas nicht sagen zu können. Da bin ich ganz ich selbst, halt ganz bei mir und ganz ehrlich, wenn ich mich für die Offenheit bedanke. Damit kann ich auch umgehen und das finde ich gut, sogar sehr gut.

Womit ich nicht umgehen kann, ist, wenn jemand nicht redet und ich das Gefühl habe, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe. Nur rein vom Gefühl, ohne das ich weiß, etwas falsch gemacht zu haben. Dann sehe ich nur einen kalten Blick, höre nur das nötigste an Worten und habe das Gefühl, ich sollte mich schuldig fühlen. Doch wofür, wenn ich nicht weiß, warum? Das finde ich nicht gut, da fällt es mir auch recht schwer, nett und freundlich zu sein. Meist schweige ich dann auch und tausche nur das Nötigste an Worten aus und mache mir so meine Gedanken und die Frage nach dem Warum schwirrt in meinem Kopf umher, kann von meinem inneren Ich nirgendwo und in keine Schublade einsortiert werden. Dabei bin ich gerne gedanklich lieber ordentlich und habe gerne alles aufgeräumt im Kopf.

Manchmal schwirrt die Frage nach einem solchen warum auch tage- oder wochenlang in meinem Kopf umher, ohne sich einsortieren zu lassen. Dann bekomme ich davon fiese Kopfschmerzen, dann muss ich auch schon mal helfen, mit Medizin, die mir die Schmerzen nimmt. Das schlimme daran ist aber, dass sich hier nur die Symptome behandeln lassen. Die Frage nach dem Warum bleibt und der Kopfschmerz kommt wieder. Spätestens dann, wenn die Tablette in der Wirkung nachlässt.

Heute Morgen bin ich mal wieder mit diesem Kopfschmerz aufgewacht und nun sitze ich hier, schreibe „was das Zeug hält“… oder eher  „was die Tastatur hält“ und warte, bis sich die Tablette ihrer Wirkung in meinem Körper bewusst wird, mir meine Schmerzen weg nimmt.

Es gibt Menschen und es gibt Menschen wie wir.

Wir Menschen sind am liebsten immer nett und freundlich. Das, was wir austeilen an Freundlichkeit kommt meist immer doppelt zurück. Wir können es uns aber oft nicht aussuchen. Wir Menschen sind aber dann, wenn wir mal nicht nett und freundlich sein können, offen und ehrlich und reden über unsere Befindlichkeiten.

Dann gibt es noch die Menschen, denen ist es gleich, ob sie nett und freundlich sind. Den Menschen reicht es oft aus, es zu wissen, dass sie es sein könnten. Reden viel und tun so, als hätten sie die Ahnung von allem und jedem für sich ganz alleine gepachtet. Das Einzige, wozu sie schweigen, ist ihr Blick, bei dem man ständig das Gefühl hat, etwas falsch gemacht zu haben, ohne zu wissen, was es sein könnte. Darüber reden sie aber nicht.

Wenn ich so darüber nachdenke, denke ich, dass es vielleicht sein könnte, dass ich dem Menschen, bei dem ich das Gefühl habe, in seinen Augen etwas falsch gemacht zu haben, einfach nur kein Recht gegeben habe. Mit meiner Meinung standhaft geblieben bin, weil ich einfach im Recht war und ich es einfach besser weiß. Nicht, weil ich die Ahnung von allem und jedem gepachtet habe, sondern weil ich das Wissen um diese Sache schon einige Jahrzehnte anhäufen konnte. Dieser Mensch, der seine Ahnung gerade mal wenige Stunden angesammelt hat und danach nicht mehr von seiner Meinung abweichen wollte und diese als einzig richtige hingestellt hat. Es gar nicht erst in Betracht gezogen hat, ob es sich wirklich so verhält.

Wenn ich nun so darüber nachdenke, denke ich, dass es dieser Mensch gar nicht wert ist, mir Kopfschmerzen zuzufügen. Erst recht keine Zeit, die ich damit vergeude, darüber nachzudenken, was ich vielleicht doch falsch gemacht haben könnte. Hier und nun, nehme ich mir einfach mal so das Recht heraus, schweigen zu dürfen. Die Frage ist mir nicht mehr so viel wert, dass ich sie beantwortet haben muss. Ob es nun falsch oder richtig ist, dass ich schweige, mag ich eigentlich auch nicht mehr beantworten. Die Stille tut mir gut und das ist mir Antwort genug.

Nun, so ganz langsam verschwinden meine Kopfschmerzen und mein Blick klarer. Ich habe da so eine Idee! Ich gehe nun auf die Suche, werde mir den erstbesten Radierer schnappen, der mir über den Weg läuft und werde die Frage nach dem Warum ausradieren und  „ad acta“ legen, in die Schublade der sinnlosen Fragen. Dann werde ich meinem Kopf noch klar machen, dass er sich keinen Kopfschmerz mehr zu machen braucht und hoffen, dass er mir Recht und meine Ruhe gibt.

Hallo, ich bin Heike und bin am liebsten immer recht nett, freundlich und hilfsbereit. Das funktioniert meistens, aber nicht immer, denn mein Ich sucht sich selbst aus, wann ich es sein darf und wann nicht.

8.03.16 Tauchgang des Morgens

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Heike 5

Da taucht am frühen Morgen, fast noch in der Nacht,

aus dem Nirwana des Nichts ein Lächeln auf,

macht sich groß und macht sich breit,

überflutet dabei das ganze Anlitz;

wischt die Tränen der Nacht trocken, verweilt ein wenig in den Augen. Poliert sie, bis dass sie strahlen

lustwandelt in den Gedanken und verleiht ihnen leise schwingende Flügel,

trägt sie mit sanftem Windhauch in die Ferne.

Kehrt dann zurück und wandert den Weg den alle glücklich machende Lächeln beschreiten.

Den Weg ins Herz hinein, welches sich dann sogleich erwärmt, die Wärme sich wohlig warm in  sämtliche Körperregionen verströmt und niederlässt.

Welch schöner Morgentauchgang doch ein Lächeln haben kann!

 

Euch allen ihr da draußen wünsche ich einen wunderbaren Start in den neuen Tag mit vielen Glücksmomenten und Säcke voller Lächeleinheiten! ❤

25.01.16 Wie werde ich spurenlos Spuren los?

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Traveler Z 14

Heute Morgen, irgendwo in der Weite Deutschlands, bin ich mal wieder aufgewacht.

Wie jeden Morgen und  seit Wochen bereits um 3:54 Uhr. Ja! Punkt 3:54 Uhr. Warum das so ist, frage ich mich auch tagtäglich in dem Moment, indem ich feststelle, dass es 3:54 Uhr ist. >> Täglich grüßt das Murmeltier << Dabei muss ich gerade schmunzeln und bin fast und fest davon überzeugt, dass ich bereits vor dem Murmeltier wach werde, ganz bestimmt glaube ich das beinahe. Logischer Weise müsste ich nun sagen >> Und täglich grüße ich das Murmeltier << Nachdem nun das Murmeltier noch wie ein Murmeltier schläft

sitze ich bereits hier, die Mouse in der Hand und beseitige alten Datenmüll, der sich im Laufe der Zeit immer mal wieder und bei vielen auf dem PC ansammelt. Als wenn es nicht reicht, einmal auf *delete* oder *deinstallieren* zu klicken, wirst du mindestens noch zwei Mal gefragt: >> Sind sie sicher, dass sie die Software mit allen dazugehörigen Komponenten löschen möchten? << Klick …. Ok… >> Warnung! Die Dateien werden nun unwiderruflich gelöscht! Wenn sie das wirklich möchten, dann klicken sie >> OK << … Klick auf OK und weg ist es. Bei vielen Programmen funktioniert es, bei einigen wirst du dann auf die Homepage des Programms weitergeleitet und um ein Feedback gebeten, warum du nun gerade löschen möchtest, ob du nicht zufrieden warst und siehst ein trauriges Smiley, welches  mit tränenerstickter Stimme >> Schade << schreibt  … naja, die tränenerstickte Stimme höre ich nur mit meinem inneren Ohr *lächel* aber dort höre ich sie ganz gewaltig 😉

Bei manchen Programmen erhältst du die Meldung >> Informationen für die Deinstallation werden eingelesen/ gesammelt.

<< Das Programm mit den Komponenten X Y A werden entfernt. Bitte warten! Bitte warten! Bitte warten! <<

>> Deinstallation fehlgeschlagen! Dateipfad ungültig. Datei nicht gefunden! <<

So! Und nun? Da steht so ein einsamer Programmname völlig Sinn- und zwecklos einfach so in der Gegend und meiner Programmliste herum und bereitet mir Ärger.

So ganz nebenbei verselbstständigen sich meine Gedanken während dem „stupiden“ Klick auf „delete“ und fliegen in meinen eigenen Erinnerungen umher. Sammeln den, sich dort angesammelten Gedankenmüll und sortieren längst vergangenes, noch nicht ent- und ver-sorgtes Gut. Die *Guten ins Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen*.

Zeit meines Lebens haben sich zu manchen Zeiten einige Menschen die sogenannte Türklinke in die Hand gegeben.

Manche kamen herein und andere gingen hinaus. Dabei hat jeder mehr oder weniger „Erinnerung“ da gelassen. Viele davon sind schöne und erhaltenswerte Erinnerungen. Jedoch auch viele Erinnerungen, die eigentlich keiner Erinnerung wert sind. Sie lassen sich allerdings nicht einfach so deleten, löschen, wegwischen oder gar verdrängen. Da sind Menschen in mein Leben getreten, die, hätte ich es geahnt, durchaus entbehrungswürdig gewesen wären. Sie haben mein Vertrauen benutzt, zertreten und sich nicht mal gescheut, mir den imaginären Dolch in den Rücken zu stoßen, kurz bevor sie mein Leben wieder verlassen haben. Das Schwierigste an diesem Prozess war für mich immer der, mein Vertrauen im Zaum zu halten, sehe doch immer wieder das Positive im Menschen. Ich, einfach unverbesserlich! Das Vertrauen und die Hoffnung ließen sich von meinem Verstand einfach nicht leiten und haben oft  ihren eigenen Weg eingeschlagen. Manches Mal von Erfolg gekrönt und manches Mal sind sie auch vom Winde verweht worden. Zurück blieb dann nur die Erinnerung an eine Begegnung. Manche Menschen begleiteten mich eine lange Zeit oder auch fast schon immer in meinem Leben und das Miteinander entfernte sich unmerklich mit der Zeit voneinander, bis das die Entfernung fast unüberbrückbar wurde. So hat das Miteinander seine gute Zeit gehabt und die Entfernung ist nun ebenso gut. Dabei schmerzt das Eine mehr und das Andere weniger.

Doch eines haben alle Begegnungen bei all uns Menschen gemeinsam! Es sind Erfahrungen, die uns prägen, an denen wir reifen, die uns lehren und im Positiven und auch Negativen bereichern. Sie machen den Menschen aus, dem wir tagtäglich im Spiegel begegnen. Seien wir gut zu ihm und lassen uns das Vertrauen und die positive Einstellung nicht vermiesen, selbst wenn mal wieder ein Dolch lächelnd in unserem Rücken steckt.

In diesem und heutigem Sinne wünsche ich euch allen ein lächelndes Spiegelbild und einen tollen Start in die Woche

Liebe Grüße

Heike

15.01.16 Schritt für Schritt

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Herz 2

Charmant ungehorsam und doch möchte ich manchmal schon gerne loslassen… doch woran halte ich mich dann fest?

Linker Fuß vor rechten Fuß, Schritt für Schritt, den Blick nach vorne gerichtet. Vorwärts gehen, noch vier… drei… zwei…einen letzten Blick mal so eben und im Vorbeigehen in den Spiegel geworfen… die rechte Hand streicht die widerspenstige Strähne aus den Augen… die linke Hand greift zum Türgriff…einen Augenblick noch nachdenken… die Frisur sitzt, das Lächeln wurde bereits von der Vorfreude perfekt ins Gesicht gezaubert. Alles klar, alles gut, alles bestens. Die Tür geht auf, einen ganz kleinen Schritt gerade aus … Tadaaaa!! Ich bin wieder da *lächel*

Recht turbulent ging es in den letzten Monaten in meinem kleinen Leben zu. Vor noch keinem ganzen Jahr habe ich fast jeden Tag mit einer neuen Erzählung meinerseits schreibend begonnen. Genoss die Ruhe in den frühmorgendlichen Tagesstunden, die nur durch meine tippselnden Finger sanft durchbrochen wurden. Das Gesicht oft lächelnd auf den Bildschirm gerichtet, verfolgten meine Augen die, wie aus dem nichts erscheinenden Buchstaben, die sich zu Wörtern und Sätzen entwickelten.

Der nächste Schritt war dann der, meines Mannes Ohren mit meinen neuen Schreibergüssen zu strapazieren, kaum dass er seinen ersten Kaffee geleert hatte. Na gut, die Hälfte seines Muntermachergetränks gönnte ich ihm, Füße scharrend, in, der ihm gewohnten Ruhe. Doch dann brauchte ich sein Urteil. Brauchte seine Zustimmung für meine Selbstzweifel:>> Was meinst du? Kann ich das so lassen? Ist es nicht zu wirr und kannst du verstehen, was ich erzählen möchte? Ist es nicht zu lang oder gar zu kurz? Wie findest du den Titel? Ist er passend gewählt? << Diese und noch mindestens weitere zehn Fragen, wovon ich fünf davon in Wiederholung stellte, hatte ich, bevor ich nach der positiven Antwort meines Mannes, die Erzählungen auf „Veröffentlichung“ setzte.

Nach getaner „Arbeit“ wandelte ich dann durch die Bloglandschaften, schnupperte hier und las da, verweilte dort, schrieb etwas und traf nicht selten liebe Bloggerfreunde auf dem frühmorgendlichen Gedankensportpfad, die ebenso früh aus dem Reich der Träume entlassen wurden.

So konnte der Tag gut beginnen und man hatte gleich ein angenehmes Lächeln auf dem Gesicht.

Heute denk ich gerade, dass schon früher die „Alten“ von der „guten alten Zeit“ schwärmten. Das war früher so und heute ertappe ich mich selbst ab und an dabei *lächel*

Heute Morgen höre ich nur die lauten Stimmen der Winde, die um das Haus fegen, als wenn sie nichts Besseres zu tun hätten. Der Winter hat sich noch nicht verabschiedet und scheint seine Urgewalt mit aller Macht demonstrieren zu wollen. Die Weihnachtstage im Sonnenlicht mit fast frühlingshaften Temperaturen verbracht und nun das. Mit zwiegespaltenen Gefühlen bin ich gespannt, was der ganze Klimawandel noch für uns bereithält. Etwas Gutes wird es bestimmt nicht sein, befürchte ich mit Sicherheit.

Nun aber wieder zu meinem heutigen Heute und frühen Morgen zurück.

Heute Morgen ist vieles anders.

Mein Mann wird gleich die meine Erzählung nicht anhören können. Ich erhalte heute nicht das Feedback und muss mich auf meine innere Stimme verlassen bevor ich diese Zeilen veröffentliche. Er ist bereits seit zehn Tagen im Norden Äthiopiens, in Mekelle und wird noch bis Ende des Monats dort bleiben müssen. Dort in Äthiopien, wo er bis vor drei Jahren längere Zeit gearbeitet hat und ich ihn oft für Wochen oder gar Monate besucht habe. Meist pendelte ich ständig zwischen Deutschland und Nordafrika hin und her. Ein paar Wochen hier, ein paar Wochen dort. So kamen dann locker schon mal pro Jahr bis zu neun Flugreisen zusammen. Seit dieser Zeit habe ich auch meine Flugangst auf ein minimales Minimum beschränken können. Sie ist mir mit der Zeit irgendwie abhanden gekommen. Habe sie bei jedem weiteren Himmelsbesuch Stückchen für Stück in den Wind geschickt.

Gestern Abend noch, während ich mit meinem Mann telefonierte, habe ich mit einem äthiopischen Freund gesprochen, der dort der personal Driver der Firma ist, wo mein Mann tätig war. Atahalti sagte: >> Mrs. Heike! I`m so glad to hear you! What`s about your family, what`s about you? You feel good? You must come back to ethiopia! Miss you, but so happy to see your husband! << Es ist schön, diese Worte zu hören! Dass man nach drei Jahren Abwesenheit noch solche Freude auf ein  Wiedersehen hören kann. Sofern mein Mann nun doch wieder öfter dorthin muss, werde ich ihn bestimmt in meinem Urlaub für kurze Zeit begleiten. Ein paar liebgewonnene Freunde besuchen, von denen in der letzten Jahren, seit ich wieder nur in deutschen Landen bin, immer mal wieder ein paar Zeilen ausgetauscht wurden. Mal schauen, ob sich meine Wünsche erfüllen lassen. *lächel*

Mein kleiner Enkelschatz ist nun ein „großer“ Junge geworden und fast schon ein Schulkind! Im Sommer diesen Jahres wird er zur Schule gehen. Darauf ist er besonders stolz und freut sich schon riesig auf die Schule. Seine Anekdötchen werden auch mehr und mehr logischer; sind nicht mehr ganz so süß verworren wie es noch „gestern“ (?) in die kleine Kinderwelt schallte. Nur quirlig ist er nach wie vor. Wenn er hier bei Oma und Opa ist, werden Tunnel und Höhlen gebaut. Sämtliche Kissen und Decken werden konfisziert und in seine Prachtkonstruktionen eingebaut.

Mein Sohn Sascha wird zum Ende dieses Monats auch einen Riesenschritt gen Selbstständigkeit machen. Er wohnt derzeit ja noch, wie ich schon in meinen Erzählungen geschrieben hatte, in einem „stationär“ betreuten Wohnhaus. Stationär ist in diesem Falle nicht mit klinikmäßigem Standard zu vergleichen. Es ist nur so, dass es ein Wohnhaus ist;  wie eine große WG; in dem Falle sechs Personen mit Gemeinschaftsräumen wobei jeder noch ein eigenes Zimmer als Rückzugsort bewohnt. In diesem Haus ist ein/ -e Betreuer/ -in den ganzen Tag über dort. Nun wird Sascha in eins unserer Apartmenthäuser ziehen.

Ebenfalls eine WG, wird dort aber ambulant betreut. D.h. er wird einige Wochenstunden teilweise von einem meiner Kollegen und einer Kollegin betreut. Es war eine schwere Entscheidung für mich, aber nur so kommt Sascha wieder ein Stück vorwärts. Sascha davon zu überzeugen, war und ist alles andere als einfach.  Gut ist allerdings, dass er zu jeder Zeit die Betreuerinnen im „alten“ Wohnhaus zum Kaffeetrinken besuchen kann, da es nur zwei Straßen entfernt liegt. Was noch positiv dazu kommt, ist, dass sein derzeit „bester Kumpel“ ebenfalls in der neuen WG lebt und Sascha dort seit Monaten ein- und aus-geht.

Mein Töchterlein und Mama vom Enkelschatz ist nach ihrem erfolgreichen Schulabschluss immer noch auf der Selbstfindungssuche und tut sich recht schwer in der Entscheidung, was sie denn nun als Lehre beginnen möchte. Sie möchte schon gerne in den sozialen Bereich eintreten, jedoch scheut sie sich davor, dass sie sich in den Berufszweigen noch ein weiteres bezahltes Standbein für einige Stunden beschaffen müsste, da die Lehren im sozialen Bereich, welche sie machen möchte, während der Lehrzeit nicht bezahlt werden. Beraten und bitten kann ich sie, dass sie vorankommt, jedoch zwingen kann ich sie wiederum nicht. Hier kann ich nur einfach hoffen, dass sie ihrem Leben bald einen beruflichen Hintergrund angedeihen lässt. Manches Mal stellt man erst im Nachhinein fest, dass der gegangene Schritt ein guter und richtiger war.

 

Und ich? Ich sitze nun hier und schreibe *lächel*. Ich könnte noch so viel schreiben von meinen Erlebnissen im letzten Jahr. Schöne Dinge, lustige Dinge und auch nachdenklich machende Dinge, selbst ein paar traurige Dinge, die ich erlebt habe. Doch zu diesen Dingen besser in einer dazu passenden Erzählung mehr, sonst sprenge ich hier noch den Schreibrahmen, werde hier in der Blogwelt wegen „Viel- W- schr- eiberei“ geblockt und erhalte Stubenarrest und Schreibverbot für mindestens einen Tag. Daher werde ich mich nun für heute stillschreibend verabschieden. Vorher möchte ich euch allen noch einen wunderbaren Start in den heutigen Freitag und ein formidables, glückliches Wochenende wünschen.

 

Liebe Morgengrüße

Heike