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Kamera läuft, Ton ab, Klappe…die Erste

Wort so klein, ging allein, in die weite Welt hinein, kam zurück und wuchs ein Stück

Das geschriebene Wort, ist ein wahres Wunder, ich kann weg gehen, spazieren gehen, schlafen gehen und wenn ich zurück komme, steht es immer noch da.

Aber ein Wort braucht auch Nahrung, damit es nicht verkümmert. Daher sollte ich auch tunlichst aufpassen, nicht nur am Wort sitzen zu bleiben, sondern zu erleben, nachdenken, Freude schenken, Träume lenken und bedenken, damit das Wort nicht Wort alleine bleibt und es anderen eine Freude ist, das Wort mit all seinen Nachfolgern zu lesen.

Worte können Lachen schenken

 

Gerade gestern habe ich noch die Erfahrung machen dürfen . Ich war gestern mal wieder ehrenamtlicher Weise in der betreuten Wohngruppe meines Sohnes. Seit einiger Zeit gestalte ich mit den Bewohnern, welche unterschiedliche Handicaps haben, an den Wochenenden Freizeitgestaltungen, die individuell besprochen werden. Mal ist es eine Praxis- Lehrstunde in Form von Erdbeer- Marmelade einkochen, Kochen allgemein. Die Kreativität wird, je nach Behinderungsgrad ebenfalls gefördert und durch Malen, Basteln und mehr

Diese Individualität hat sich in den Proben für ein kleines Theaterstück ergossen 😉 Ein „Vier- Mann- Ein- Akter“.

Eine „kurze“ Inhaltsangabe, naja, eigentlich schon fast die ganze Story *lach*:

Person 1

kommt rein und der Karnevalssong „Willst du eine Pizza?“ läuft. Person 1 tänzelt so hin und her und findet das Lied toll, bekommt aber dann davon schrecklichen Heißhunger auf Pizza. Also ans Telefon ( eine große Suppenkelle) und ruft den Pizza- Service an.

 Person 2

ist Putzfrau mit Puppe auf dem Arm und nimmt das Telefon (2. Suppenkelle) ab und sagt:“ Hallo hallo, Pizza? .. Ja“ und ruft „Chef, hallo, Pizza“

Person 3

kommt schlechtgelaunt ans Telefon (die Suppenkelle 😉 ) Ja hallo, Pizza- Chef hier.

Person 1

bestellt Pizza und bringt die ganze Bestellung durcheinander, dass Person 3 Schwierigkeiten hat, alles aufzuschreiben.

Person 4

ist nun der Pizza- Bote und kommt mit einem, an den Ecken verknotetem Geschirrhandtuch auf dem Kopf und an die Türe und hat Spülmittel in der Hand, statt der Pizza

Person 1

regt sich mächtig auf und ruft den Pizza- Chef an und beschwert sich.

Endeffekt ist dann dabei, dass Person 1 dann doch persönlich in die Pizzeria kommen muss, um alles zu klären 😉

 

Die ganzen Szenerie dort oben habe ich dann (als Regisseurin *hihi* ) auf der Videokamera aufgenommen und zum Schluss hat dann jeder eine Goldmedaille verliehen bekommen für das tolle Spiel, was sie vorgeführt haben. Die Leutchen hatten so viel Spaß dabei und eine Lachsalve wechselte fast in die nächste 😉 Ein jeder ereiferte sich darin, die Rolle mit noch mehr lustigen Sprüchen zu füllen, damit das Lachen bloß nicht nachlässt.

Fazit vom Ganzen ist nun, dass wir mit den Bewohnern dort eine Theater- AG gegründet haben, weil es allen so viel Spaß gemacht hat. Das nächste Ziel ist nun eine Vorführung bei der nächsten Festivität und auch eine Erstellung von einem gelungenen Rollenspiel auf CD, die dann die Bewohner ihren Eltern zu Weihnachten schenken. Da freue ich mich doch jetzt schon sehr auf das Weihnachtsgeschenk meines Sohnes *lächel*. So haben wir doch gleich sämtliche „Fliegen“ mit einer „Klappe“ erwischt.

Des Wortes Bedeutung hat jetzt und in meinen Zeilen nur ein winziges Beispiel gegeben, was Worte bewirken können. Hier das Wort, welches in einem kurzen Theaterstück zum tragen kommt. Welches, frei an Wahl und dazu führt, andere Leute zum Lachen zu bringen. Ein wunderbarer Zeitvertreib, der mir ganz oft über den Weg laufen darf, wenn es nach mir ginge.

Euch, ihr lieben ❤ , wünsche ich nun noch einen tollen Start in die neue Woche und eine gute Portion Humor, dort, wo es passt.

Eine gute Nachricht hier noch…die Portion Humor ist praktisch kalorienlos und darf jederzeit ohne schlechtes Gewissen verteilt werden 😉

liebe Grüße

Heike

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