Schlagwörter

, , , , , , , ,

Wolkengebilde am Morgen 10

Objektiv= Himmelsbild am Morgen

Subjektiv= Himmlisch schönes Bild am Morgen

Hat der Himmel mir nicht ein tolles Bild gemalt? =

 Subjektive Bewusstseinstrübung mit Verlust der Objektivität


Ehrlich gestehen muss und sollte ich ja, dass ich nicht selbst gedanklich über subjektiven Weisheiten objektiver Wahrheiten gestolpert bin. Auch nicht des Nachts davon geträumt, in einer Tonne zu leben und über den Sinn meines Daseins nachgedacht habe. So wie ein über die Zeit seines Daseins heraus gewachsener Philosoph namens Diogenes. Infiziert wurde ich mit dem Gedanken bei einem lieben Blogfreund in der hiesigen WordPress- Blog- Welt. Dieser, der da heißt: Finbarsgift.

Vor einigen Tagen ließ er mir einen Link zu einem seiner tollen Beiträge im Vorbeigehen hier liegen. Folgender Beitragslink, den ich hier gerne mit huldvoller Erlaubnis auch hier in diesen Beitrag auf den Lesetisch legen möchte zu eurer Erkenntnis, was mich jetzt nun wieder zu meinem heutigen Erguss getrieben hat. :

https://finbarsgift.wordpress.com/2014/03/30/es-gibt-keine-absolute-totale-objektive-wahrheit/

Ich, die ja von weiblicher neugieriger Natur beseelt ist, griff den Link sofort auf und vertiefte mich in den dortigen Artikel und siehe da, der Stachel der Neugier steckte tief in mir fest.

Er hat es mir angetan, dass ich nun davon angetan bin, nach der wirklich wahren Wahrheit zu suchen. Nicht nur nach der, die von Menschenhand und Menschenhirn produzierten, sondern nach der Übermutter der Wahrheit, rein und objektiv. Wenn ich mich und mein Hirn dabei mal dort raus halte, die bis jetzt immer noch dem Irrglauben verfallen sind, sie seien die Wahrhaftigkeit in Person, dann frage ich mich doch nun tatsächlich: Was ist denn nun die objektivste Wahrheit unter den Dächern des Planeten Erde? Gibt es sie überhaupt? Und wenn, ist sie dann auch wirklich und wahrhaftig objektiv genug, um das Fundament der Objektivität auszufüllen?

Meine, mir eigens auferlegte Mission wird es nun sein, die allumfassende objektive Wahrheit zu finden oder kläglich in die Unwissenheit zurück zu fallen. Wenn ich jedoch falle, falle ich bestimmt weich. Denn vor mir sind schon so viele Menschen dorthin gefallen, sie werden mich bestimmt lachend begrüßen und auffangen.

Nun sattle ich mir mein Gedankenross mit Schirm, Charme und Lupe und mache mich auf und davon, mit dem Ziel, die Wahrheit zu finden. Gedanklich lege ich mir nun erst einmal die Dinge auseinander, klebe sie wieder zusammen und beginne am besten mit der Basis. Was ist objektiv und was ist subjektiv in der Begrifflichkeit?

Objektivität =

Eine gegenständliche Betrachtungsweise, unter Ausschluss jeglicher persönlicher Meinungsäußerung. Ein Gegenstand, nüchtern und nackt, ohne Beurteilung, ohne Erklärung. Eine Wahrnehmung die sachlich und ohne weiteren Einfluss bleibt

Subjektivität=

Eigene Betrachtungsweise anbringend, eigenes Empfinden einbringen. Wahrnehmung bewerten in jeglicher Form und Art.

 

Subjektiv/ objektiv betrachtet, musste ich noch weitere Nächte über der wahren Wahrheit in seiner Objektivität brüten. Ob aus dem Ei dann nun die Wahrheit schlüpft, wird sich am Ende zeigen.

Mit meiner Lupe begann dann nun die Spurensuche und führte mich zunächst hierhin:

Ente 1

Diese anmutigen Augen blickten mich ganz erstaunt an, als ich sie suchend betrachtete. Ob dies hier, das Objekt meiner Begierde sein mag mit der alles entscheidenden Antwort? Ob hier und in ihnen vielleicht die Wahrheit beheimatet ist? „Schau mir in die Augen Kleiner, ganz ganz tief hinein. Wahrheit kann doch alles, nur nicht Sünde sein. Schau mir in die Augen, was ist schon dabei?

Ist das und bist du nun das Non Plus Ultra der Wahrheit?

Das heftige Kopfschütteln dieses Kleinen Mannes kann ich euch leider nicht zeigen, leider. Das Foto war einfach zu verwackelt.

Bild-collage 23.12.14

Wenn ich mir das hier oben nun betrachte, stelle ich fest, dass wohl Kameras objektiv sein müssen, denn sie alleine haben ein Objektiv vor der Linse, um Objekte objektiv im Bild einzufangen.

Damit bin ich dann nun schon einen Schritt näher an meiner Suche nach der Wahrheit. Abspeichern in den oberen Gedankenstübchen und schauen, was sich sonst noch findet.


 

Da wäre ein Objekt, ein Buch. Das Buch hört sich schon mal gut an finde ich. Doch nur für einen Moment, denn man sollte vielleicht ein Buch doch subjektiv betrachten, was also objektiv ja gar nicht der Wahrheit so unbedingt entsprechen muss. Nur? Warum fügt das Subjekt Buch mir ein solches objektives Schmerzgefühl zu, wenn es mir dann auf den Fuß fällt? Um der endgültigen Verwirrung meiner Gedanken zu entfliehen, schwenke ich lieber mal schnell zu weiteren Erkenntnissen, die mir subjektiv sinnvoller erscheinen mögen.

Fasse ich mal zusammen:

Also nehme ich die Erkenntnis des Objekts Foto als objektive Wahrheit, frage ich mich nun, wo sich diese Objekte unter anderem aufhalten und mir fällt da spontan die Zeitung ein, mit ihren aktuellen Nachrichten. Weiterdenkend frage ich mich nun, ob Journalismus und deren Nachrichten die objektive Wahrheit sein mag. Wenn man die nackte Nachricht objektiv und wahrheitsgemäß betrachten sollte, müsste dann in den Zeitungen z.B. stehen:

Dienstag, am 23.12.2014 um 9.30Uhr fuhr ein Auto in Stadt X gegen einen Baum.

Eine klare Aussage mit der Beantwortung von „Wann, wo und was“. Dieser Satz beinhaltet Daten und Fakten und fertig. Doch der Journalismus hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Leserscharen an sich zu binden, es möglichst interessant zu gestalten und hat seine eigenen Grundsätze erschaffen, die da wären:

Nachricht, Kommentar, Meinung, Propaganda. Eine objektive Nachricht mit subjektiven Betrachtungsweisen zu bestücken, dass einem so manches Mal ganz schlecht werden mag. So wird der Manipulation an Mensch und Geist, sowie der Hirnwäschen mit anschließender Meinungsbildung, die nicht unbedingt den Fakten entsprechen muss, Tür und Tor geöffnet.

Gerade im Moment geistern Meldungen über angebliche Islamisierung in unserem demokratischen Deutschland, die mir arg zu denken geben, wohin diese ganze Propaganda noch führen mag. Es macht mir Angst, wenn unter dem Deckmäntelchen voll angeblicher Wahrheiten, nur der Hass und die Angst geschürt wird. Wir alle sind doch einfach nur Gast auf diesem Planeten und jeder Mensch, gleich welcher Hautfarbe und Herkunft ist gleich viel wert. Der Mensch in seinem puren Dasein ohne Kanten und Ecken, ist die objektivste Wahrheit, die ich herausfinden konnte.

Wenn ich die Chance hätte, die Zeit auf Null und Neubeginn zu stellen, dann gäbe es in der Welt nur ein friedliches Miteinander ohne Grenzen und teilen aller Naturschätze. Dieser subjektive Wunsch wird mich begleiten, bis dass meine Gedanken zu Ende gedacht sind und ihr Buch des Lebens bis zur letzten Seite geschrieben haben.

Euch allen wünsche ich eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit mit vielen Wohlfühlmomenten.

Advertisements